Dry Needling

Ab August 2018

Diese Form der Behandlung ermöglicht uns Myogelosen oder auch Triggerpunkte (punktförmige Verspannungen im Gewebe) schnell und einfach aufzulösen. Triggerpunkte entstehen durch eine Überlastung der Muskulatur. Diese Verhärtungen treten erstmalig im akuten Zustand auf und stören die Muskulatur, sodass diese nur unter Schmerz und Einschränkung arbeiten kann.

Wird diese Verspannung nicht gelöst, wird sie im Laufe der Zeit inaktiv. Sie schmerzt nicht mehr, kann aber durch kleinste Überanstrengung des Bewegungsapparates wieder in ihren aktiven Zustand zurückkehren.

Die amerikanischen Ärzte J. Travell und D. Simons beschäftigten sich in den 50er Jahren intensiv mit der Behandlung der Muskulatur und der Entstehung von myofaszialen Triggerpunkte. Ihre Behandlungsmethode bestand darin, sterile Akupunkturnadeln mit einem Lokalanästethikum zu benetzen und in den Triggerpunkt zu stechen.
Irgendwann wurde klar, dass die Wirkung wohl nicht das Medikament an sich brachte, sondern die Akupunkturnadel.

Dry needling hat keinen Zusammenhang mit der Traditionellen Chinesischen Medizin, sondern ist eine eigenständige Behandlungsmethode. Ist eine Myogelose lokalisiert werden die Nadeln direkt in oder in der Nähe der Verspannung gesetzt. Dadurch wird ein Muskelzucken ausgelöst, welches den Punkt deaktiviert. Des Weiteren wird die Durchblutung gesteigert und Entzündungen gelindert.

Indikationen:

  • Myogelosen/ Triggerpunkte
  • Chronische Schmerzen
  • Steifigkeit der Muskulatur
  • Schwierigkeiten beim Stellen und Biegen
  • Kopfschlagen
  • Bewegungseinschränkung bis Lahmheit
  • Schiefe Schweifhaltung
  • Präventiv
  • Nach Unfall/ Trauma